Noch einmal Pynchon

Vorhin habe ich beim Surfen, das mich eigentlich vom Lernen abhält (man kennt ja die Mechanismen, die Maschinerie im Gehirn, die Relevantes verdrängt und zum Nonsens treibt), ein Pdf zum Thema Thomas Pynchon entdeckt. Es ist wohl das Konzept zu einer Radiosendung anlässlich Thomas Pynchons 70. Geburtstag und trägt den Titel “Warum Hunde Henry James lesen”. Gesendet wurde das ganze also vermutlich im Mai letzten Jahres im DeutschlandRadio.

Ein Zitat daraus, das mich belustigt hat und sich auf Pynchons “Die Enden der Parabel” bezieht:

Das ist Pynchons Meisterwerk. Macht nichts, wenn Sie das Buch nicht bis zum Ende lesen. Die Handlung ist nicht so wichtig. Allein die ersten 50 Seiten sind ein großes geistiges Geschenk!

Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Pdf mal zu lesen. Großartig Neues gibts dort nicht zu finden, es ist aber ganz unterhaltsam geschrieben und gibt einen schönen Einblick für Pynchon-Neulinge. :)

Hier gibts das Pdf zum Download und hier einen älteren Artikel über Pynchon.

Noch einmal Pynchon Wenn dir der Artikel gefallen hat, kannst Du meinen RSS-Feed abonnieren. Dann erfährst Du immer direkt, wenn ein neuer Artikel erscheint. Oder teile diesen Artikel mit deinen Freunden über Twitter.
6 Kommentare:
Alexander Trust schrieb am 24.03.2008 um 14:30 Uhr:

Bleibt die Frage, wer ist Thomas Pynchon?

Marcus schrieb am 24.03.2008 um 17:05 Uhr:

Für wen? Für dich? Für mich?
Oder allgemeiner?
Und: ist die Frage angesichts des Werkes wirklich relevant?

Alexander Trust schrieb am 25.03.2008 um 23:31 Uhr:

In erster Linie für mich, aber wahrscheinlich auch für andere. Ich habe noch nie von Thomas Pynchon gehört, deshalb frage ich.

Marcus schrieb am 26.03.2008 um 02:02 Uhr:

Ah so.
Thomas Pynchon ist ein Schriftsteller aus den USA, der häufig mit James Joyce verglichen wird und ein enzyklopädisches Wissen hat, das bestimmt schon mit dem Umberto Ecos verglichen werden kann – nur dass das Ecos sich mehr auf Sprachen und Geschichte ausrichtet und das Pynchons auf spätere/heutige Geschichte und vor allem auch Physik und Technik.
In seinen (wenigen) Werken wimmelt es (meist) nur so von Charakteren und es finden sich große Zeitsprünge.
Alles in allem sehrsehr lesenswert.
Hier mal die Wikipediaseite zu Pynchon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Pynchon
Leider ist er wirklich nicht sehr bekannt. Was wohl an der teilweisen Sperrigkeit seiner Bücher liegen mag…

Alexander Trust schrieb am 26.03.2008 um 02:09 Uhr:

Ah jetzt ja, ….

Eco sagt mir was, kenne auch zwei Leute, die bei ihm studiert haben in Bologna. Ansonsten ist Pynchon wahrscheinlich wirklich ein interessanter Kopf. Fragt sich nur, wann ich mal dazu käme, etwas von ihm zu lesen. Irgendeinen Vorschlag, was man von ihm “zuerst” lesen sollte? Das Lust auf mehr macht?

Marcus schrieb am 26.03.2008 um 11:47 Uhr:

“Die Versteigerung der No. 49″ wird oft als “Einsteigerbuch” für Pynchon-Interessierte genannt. Ich selbst habe nur “Die Enden der Parabel” gelesen und war fasziniert. Allerdings ist das schon sehr dick. An die tausend Seiten oder knapp darunter…
Mir hat das Buch auf jeden Fall schon Lust auf mehr gemacht, allerdings hab ichs dann aus Zeitgründen nicht geschafft, obig genanntes Buch oder “V” zu lesen, was ich aber auf jeden Fall noch nachholen will. Aber erst mal aufs neue warten, das im Mai in der deutschen Übersetzung erscheint… (“Gegen den Tag”)

Kommentar schreiben

Felder mit * müssen ausgefüllt werden.