Pynchon: Inherent Vice

Thomas Pynchon: Inherent Vice

Das Erscheinungsdatum der deutschen Übersetzung des neuen Romans Inherent Vice (Eintrag im Pynchon-Wiki) von Thomas Pynchon (wer in nicht kennt: Wikipedia) steht noch nicht fest. Jedoch soll die Übersetzung noch 2010 erscheinen.

Als kleinen Vorgeschmack gibt es nun eine gute Nachricht für alle Stuttgarter: wie Ralf von Endoplast schreibt, veranstaltet das Literaturhaus Stuttgart am 4. März eine Lesung aus einem schon fertigen Teil der deutschen Übersetzung. Die glücklichen Stuttgarter – ich würde auch gern zur Lesung kommen. Ist aber zu weit – zumal ich noch immer ein wenig krank bin.

Der neue Roman ist übrigens ein für Pynchon recht kurzes Werk: mit knapp vierhundert Seiten kommt er kaum an die anderen Romane und vor allem an Gegen den Tag nicht ran. Zumindest was die Seitenzahl betrifft. Ansonsten soll Inherent Vice wohl recht zugänglich sein – was natürlich vor allem auch an der Länge liegt. Es ist übrigens ein Detektivroman, der in den 60ern spielt – mit viel Hippie-Flower-Power, Kiffen und freier Liebe. Ich bin gespannt…

Hier noch der Text aus der Programmvorschau des Literaturhauses Stuttgart:

Der Übersetzer Nikolaus Stingl, ausgezeichnet u.a. mit dem “Stuttgarter Literaturpreis” (für die Übersetzung des Pynchon-Romans “Mason & Dixon”) und dem “Paul Celan Preis”, spricht mit dem Stuttgarter Amerikanisten Wolfgang Holtkamp über den neuen Roman “Inherent Vice” sowie über Lust und Last, Pynchon zu übersetzen. Überdies liest Stingl Passagen aus der gerade entstehenden deutschen Übersetzung von “Inherent Vice”. Das neue Werk entpuppte sich ja – zur allgemeinen Überraschung – als ein Kriminalroman; in seinem Zentrum der Hippie-Privatermittler Doc Sportello, der in Los Angeles ein Detektivbüro mit Namen LSD betreibt.

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