Musikmontag (12. April 2010)
Zunächst einmal ist zu bemerken, dass ich in letzter Zeit einfach nicht von Florence + The Machine loskomme. Meine drei Lieblingslieder (Rabbit Heart, Girl With One Eye, Drumming Sound) laufen fast jeden Tag… So kommt Florence also noch immer auf Platz 3.
Zu Janus werde ich nichts weiter sagen (da kann jeder selbst nachforschen – keine Ahnung, warum ich das gehört habe). Und zu Tunng kann ich noch nicht viel sagen, weil ich deren Album … And Then We Saw Land noch zu wenig gehört habe, um mir ein Urteil zu bilden.
Das neue Album von The Bravery (Stir The Blood) reißt mich nicht unbedingt vom Hocker. Ist eben The Bravery. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.
Kommen wir also zu meinen drei Top-Acts der vergangenen Woche:
Von Four Tet hörte ich endlich das aktuelle Album There Is Love In You. Und ich war und bin begeistert. Eine sehr homogene Platte mit einem ganz besonders herausragenden Song: das fast zehnminütige Love Cry. Herrlich. Wäre da in dieser Woche nicht noch etwas anderes – Four Tet wäre der Hörtipp geworden.
Die gute Melissa auf der Maur hat mit Out Of Our Minds auch mal wieder ein neues Album rausgebracht. Ich finde es großartig und habe es auch dementsprechend oft rauf und runter gehört. Top-Lieder der Platte sind für mich auf jeden Fall das titelgebende Out Of Our Minds und das grandiose Duett mit Glenn Danzig: Father’s Grave. Ja, richtig gelesen: ein Duett mit Glenn Danzig! Man fühlt sich beim Hören schon ziemlich in die 90er zurückversetzt.
Ganz besonders grandios fand ich in dieser Woche allerdings das neue Album Black Sands von Bonobo. Ganz herrliches Downtempo mit einer vielschichtigen und polyinstrumentalen Songstruktur. Anspieltipps auf dieser Platte: El Toro (erinnert mich ein wenig an Saint Germain) und vor allem das geniale, dunkle und titelgebende Black Sands. Letzteres hat einige Parallelen mit Yann Tiersen. Anhören ist hier schon fast Pflicht! Deshalb hänge ich die beiden Songs hier auch mal an:
Alle Bands kann man auf meinem LastFM-Profil auch anhören.




