- Erkenntnistheorie
- Einteilung
- Erkenntnisursprung
- Rationalismus
- gibt der Vernunft den Vorrang vor der Erfahrung
- Unzuverlässigkeit der Sinneswahrnehmung ermöglicht keine wahre Erkenntnis
- Empirismus
- alles Wissen beruht auf Erfahrung
- Erkenntnissubjekt steht dem Objekt passiv gegenüber
- englischer Empirismus
- Kritizismus
- "Status" der Wirklichkeit
- Realismus
- die Welt / die Objekte werden vom Subjekt so erkannt, wie sie wirkich sind
- Idealismus
- Objekte werden durch den Verstand bearbeitet
- Thema
- Verhältnis von erkennendem Subjekt und erkanntem Objekt
- immanente Selbstkritik des Erkenntnisvermögens
- Philosophen
- Platon
- Rationalismus
- Sinneswahrnehumg erfasst nur Abbilder
- wahre Erkenntnis nur über Verstand
- denkend kann sich der Mensch der Wahrheit (alethia) nur annähern
- Idealismus
- Wahrnehmung der Außenwelt und Selbstwahrnehmung führt nicht zu wahrer Erkenntnis
- wahre Erkenntnis = erkenntnis der prägenden Wesenheiten, der Ideen
- Welt, die wir erkennen ist nicht Welt an sich; wir haben allenfals eine Ahnung von Wahrheit
- Ideenlehre
- Transzendenz
- Ideenhimmel
- Ideen / Urbilder (unveränderlich und von ewiger Dauer) <=> Begriff(e), logos
- Präexistenz der Seele
- anamnesis: Wiedererinnerung an vorgeburtlich geschaute Ideen
- Aufteilung des Seins
- Einzeldinge / Abbilder (mimesis: Nachahmung, Ähnlichkeit) (veränderlich)
- Ideen / Urbilder (unveränderlich, von ewiger Dauer
- Einzeldinge und Ideen verbunden durch methexis (Anteilhabe)
- Höhlengleichnis
- verdeutlicht Ideenlehre
- Sonne / Licht => alethia (Wahrheit, das Unverborgene)
- Idee des Guten
- die höchste Idee / der höchste Begriff
- steht über allen anderen Idee
- agathon: Vollkommenheit
- identisch mit 'Gott', der allen Wesen ein Streben nach Vervollkommnung (heißt: ihm ähnlich werden) eingepflanzt hat
- Bezüge
- Heraklit: alles ist permanent in Veränderung
- Parmenides: ein einziges Sein, an dem alles teilhat
- Aristoteles
- Rationalismus
- Realismus
- Satz vom zu vermeidenden Widerspruch
- ein und dasselbe kann nicht demselben Gegenstand in derselben Bedeutung zugleich zu- und abgesprochen werden
- Ableitung aus dem Satz der Identität: a=a (Axiom)
- Kritik an Platon
- Inhärenz: dem Seienden ist sein Wesen innewohnend
- Unterteilung
- Seiendes
- veränderliche EIgenschaften
- Akzidens (Zufälliges) (Welt der Dinge)
- Soma (Körper) (belebte Natur)
- Sein
- das Wesentliche
- Substanz (Welt der Dinge)
- psché (Geist / Seele) (belebte Natur)
- Erkennbar über den logos, Erkenntnis der Begriffe, durch Vernunft/Verstand
- Descartes
- Rationalismus
- Realismus
- Ausgangspunkt: methodischer Zweifel
- Suche nach einer unumstößlichen Gewissheit
- cogito sum => nur das Denken ist gesichert und es muss etwas existieren, das denkt
- Sinnestäuschung
- erlangtes Wissen muss bezweifelt werden, da wir uns täuschen könnten
- Traumargument
- Schlaf kann nie durch sichere Merkmale vom Wachen unterschieden werden
- mathematsiche Sätze und Gesetze der Natur behalten allerdings ihre Geltung
- Deus-malignus-Argument
- ein Gott, der seine ganze Macht dazu aufwendet, uns zu täuschen
- Gott als Dämon, der den Menschen irren lässt
- in weiterem Verlauf Anlehnung an Platons Höhlengleichnis
- Zweiteilung
- res cogitans
- primär
- Vorstellung / "ein und dieselbe Substanz"
- wird über Verstandesleistung erkannt
- eingeborene Ideen (ideae innatae; idea: Vorstellung)
- Geometrie
- Mathematik
- Logik
- abstrakte Begriffe
- geistige Urteilsvermögen
- Begriff 'Substanz' selbst eine eingeborene Idee
- res extensa
- sekundär
- veränderliche Eigenschaften (Akzidenzien
- wird über Sinneswahrnehmung erkannt
- Locke
- Emprisimus
- alle Erkenntnis geht auf Erfahrung zurück
- Nihil es in intellektu, quid non fuerit in sensu.
- Realismus
- Tabula Rasa (Mensch vor dem ersten Sinneseindruck wie ein leeres Papier)
- Erfahrung
- äußere Wahrnehmung (sensations)
- ideas 1 (konkrete Vorstellungen)
- innere Wahrnehmung (reflections)
- ideas 2 (abstrakte Vorstellungen)
- Ideen
- einfache Ideen
- Handlungen / Tätigkeiten des Geistes
- komplexe (zusammengesetzte) Ideen
- Relationen (Verbindungen) von Ideen
- Abstraktion
- Hume
- Empirismus
- greift Lockes empiristischen Ansatz auf, stellt jedoch kritische Fragen
- "Alle Wahrheit muss auf der Wahrnehmung beruhen."
- Begriff der Kausalität kann für Hume nicht auf der Wahrnehmung beruhen
- Induktionsbeweis nach Hume unzuverlässig
- Definitionen
- impressions
- = jeder unmittelbar erfahrene Bewusstseinsinhalt (äußere / innere)
- vgl. Locke: sensations: äußere und innere Wahrnehmungen
- thougt(s)
- = mentale Tätigkeit (denken)
- = Umformung der impressions zu ideas (Vorstellungen)
- ideas
- = mittelbare reproduzierte Vorstellungen von unmittelbaren Wahrnehmungen
- gelten als Bilder bzw. Kopien der impressions
- Beurteilung des Kausalitätsprinzips: metaphysische Fehlschlüsse
- Eindeutigkeit
- Intentionalität (Absicht / Sinn)
- Phänomen der Kontingenz (etwas Zufälliges als notwendig einschätzen)
- verifizierbare / falsifizierbare Sätze = nur empirische Sätze
- Empfindeungen, Gefühle (gleich wie zusammengesetzt oder erhaben)
- auflösbar in einfache Vorstellungen, die frühren Empfindungen, Gefühlen nachgebildet sind
- Anthropomorphismus-Argument
- Vorstellung Gottes als allwissendes, allweises und allgütiges Wesen => entsteht aus Vorgängen in unserem Geiste, die ins Grenzenlose gesteigert werden
- 3 Prinzipien der Vorstellungsverknüpfung
- Ähnlichkeit
- Berührung in Zeit und Raum
- Ursache und Wirkung
- Gegenstände der Vernunft und Forschung
- relationships of ideas = Beziehungen von Vorstellungen
- Geometrie
- Algebra
- Arithmetik
- Logik
- jede Behauptung von intuitiver oder demonstrativer Gewissheit
- reine Tätigkeit des Denkens
- matters of fact = Tatsachensätze
- nicht als gewiss verbürgt wie relationships of ideas
- Gegenteil jeder Tatsache bleibt immer möglich
- Kant
- Kritizismus
- Synthese von Empirismus und Rationalismus
- idealistische Momente
- agnostizistisch
- Abgrenzung sowohl von Rationalismus als auch von Empirismus
- Hauptthesen
- Erkenntnis als Zusammenhang von Sinnlichkeit (Rezeptivität) und Verstand (Spontaneität)
- durch Erfahrung (a posteriori) vorliegende Sinneseindrücke werden durch "reine Anschauungsformen" (Raum & Zeit) und durch die reinen Verstandesbegriffe (beide a priori) allererst geordnet
- Gegenstände und das heißt nach Kant Vorstellungen von Gegenständen richten sich nach unserer Erkenntnis und nicht umgekehrt
- wir erkennen Dinge nur, wie sie "für uns" sind, nicht wie sie "an sich", d.h. unabhängig von unseren Erkenntnisleistungen sind
- "Der Verstand vermag nichts anzuschauen und die Sinne nichts zu denken."
- 'Wahrheit': Gesetzmäßigkeit eines Vorstellungszusammenhangs
- Definitionen
- Gegenstände
- Erscheinungen
- Gegenstände "an sich" => nicht erkennbar
- "Dinge an sich" => 'Noumena'
- Rezeptivität der Eindrücke
- Sinnesdaten, Erfahrung, Sinnlichkeit
- a posteriori
- Organisation der Sinneseindrücke
- => Vorstellungen von Gegenständen "für uns"
- => "Dinge für uns" => 'Phaenomena'
- Spontaneität der Begriffe
- Gemüt, Verstand, Vernunft
- a priori (vor / unabhängig von Erfahrung)
- reine Anschauungsformen (Raum & Zeit)
- reine Verstandesbegriffe
- Kategorien
- logische Verknüpfungen
- z. B. Kausalität
- Grundbegriffe
- ontologische Differenz (klassische Ontologie)
- Seiendes / Sein
- hylé (Stoff) / idea, eidos (Wesen)
- lt. materia / forma, idea
- Einzelding / Wesenheit, Konzept
- soma, physis, corpus / psyché, anima (Geist, Seele)
- logos: Begriff, Konzept, wirkende Kraft
- Induktion = Herleitung eines Satzes durch Experimente und von Beispielen
- Deduktion = Ableiten einer Aussage aus einer anderen Aussage nach Regeln logischen Schließens
- a priori
- a posteriori